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Die neusten Nachrichten und Änderungen
Jahresprogramm Freudenstein e.V. 2015
Vorträge Freudenstein e.V. 2015
30.01.2015
Rechenschaftsbericht, Wahl des Vorstandes
Geschichte des Kalkwerks Hermsdorf-Osterzgebirge – Silvio Stute
27.02.2015
Bergbau, Geologie und Mineralien von Glashütte-Oszerzgebirge
Holger Lausch
27.03.2015
Bergbau rechts der Müglitz bei Geising-Osterzgebirge
Steve Püschel
24.04.2015
Bergbaugebiet Kongsberg und Modum in Norwegen
Jens Pfeiffer
29.05.2015
Bergbau auf der Kröner Fundgrube samt Maßen Zug bei Freiberg
Sven Schreiter
Juni, Juli, August
Sommerpause, Exkursion
25.09.2015
Bergbau im Weißeritztal bei Edle Krone
Axel Rüthrich
30.10.2015
Braunkohlentiefbau, Welzow, Teil III
Herr Männig, Herr Drechsel
27.11.2015
Bergbau im Stadtgebiet von Dippolddiswalde
Volkmar Scholz
Huthaus Beschert Glück Fundgrube
Am Beschert Glück 29, 09599 Freiberg
Treff: 19:00 Uhr Beginn: 20:00 Uhr
Gäste sind Herzlich Willkommen!
Gründungsversammlung zur Umwandlung der GAG in einen eingetragenen Verein
Die Grubenarchäologische Gesellschaft ist seit nun mehr rund 25 Jahren aktiv. Wir waren in der Vergangenheit forschend engagiert und haben eine Vielzahl von Aktivitäten auf dem Bereich der Montanforschung durchgeführt. Diese Aktivitäten werden immer komplexer und die GAG engagiert sich auch immer mehr bei der Durchführung von Fachveranstaltungen, bei der Schaffung von Publikationen und nicht zuletzt auch bei größer angelegten Projekten. Dies macht es sinnvoll , aus der nichteingetragenen Gruppe, die wir bisher waren, einen eingetragenen Verein zu machen, um uns selbst und unseren Partnern einen sauberen, rechtlichen Rahmen bieten zu können.
Auf unsere letzten Vollversammlung Anfang 2013 in Hüttenrode, wurde daher der Beschluss gefasst, eine Satzung zu erarbeiten und eine Gründungsversammlung durchzuführen.
Die Vorabeiten sind getan und daher wurden nun alle GAG Mitglieder eingeladen am 17. August 2013 zur Gründungsversammlung nach Lautenthal zu kommen. Die Veranstaltung wird in Bergbaumuseum Grube Lautenthalsglück durchgeführt.
Tagung „(Alt) Bergbau- und Forschung in NRW“
Am 10.11.2012 findet im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal, der sogenannten Wiege des Ruhrbergbaus, eine Tagung zum Thema: „(Alt) Bergbau- und Forschung in NRW“ statt.
Veranstaltet wird diese Tagung vom Bergbau- und Grubenarchäologischen Verein Ruhr e.V. (BGVR) in Zusammenarbeit mit dem LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall und dem GeoPark Ruhrgebiet e.V.
Kooperationspartner sind der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. und die Grubenarchäologische Gesellschaft (GAG).
Diese Tagung soll der Beginn einer (unregelmäßigen) Tagungsreihe sein, welche sich mit der Montanhistorie vor der Mechanisierung/Automatisierung der 1910er und folgenden Jahre des Bergbaus in NRW beschäftigt. Im Mittelpunkt steht hier aber nicht nur die geschichtliche Erforschung im Sinne einer Reproduktion der einzelnen Reviere und deren Zechen, sondern auch die unmittelbare Forschungstätigkeit der Montanarchäologie. Diese Tagung ist eine interdisziplinelle Tagung (Geologen, Mineralogen, Archäologen, Historiker usw.), welche die institutionelle und nicht institutionalisierte Forschung verbinden soll.
Die übertägigen bergbaulichen Relikte sind einer breiten Öffentlichkeit bekannt, sofern „noch etwas zu sehen“ ist. Namhafte Beispiele sind die Zeche Zollverein, Zeche Zollern, Zeche Consolidation und unzählige weitere, teilweise auch durch die Route Industriekultur erschlossene, übertägige Anlagen.
Untertage wird es bereits schwieriger, aber einige Zechen sind heute museal befahrbar und laden zur Besichtigung ein, so z.B. auch unser Tagungsort, die Zeche Nachtigall in Witten. In Dortmund kann sogar „auf allen Vieren“ in die Stollen der „Zeche Wittekind“ eingefahren werden, betreut vom Arbeitskreis Dortmund des Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrevier e.V.
Weitere Stollen sind Forschungsstollen – und damit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich – wie z.B. der Schlebuscher Erbstollen in Wetter/Herdecke, betreut durch den Arbeitskreis Wetter des Fördervereins in Zusammenarbeit mit dem BGVR. e.V.
Doch die Welt untertage ist uns fremd geworden. Meist lesen wir in der Zeitung Meldungen über Tagesbrüche und hören, dass diese wieder verfüllt werden.
Welchen Stellenwert hatte der Untertage-Bergbau vor dem 20.Jh? Wie sah der Untertage-Bergbau aus? Welche Spuren können wir dort heute noch finden? Welche Gruppierungen in NRW forschen aktiv in diesen Feldern? Mit welchen Problemen haben die Forscher zu kämpfen und wie werden diese gelöst? Einige dieser Fragen werden bei dieser Tagung behandelt.
Thematisch bezieht die Tagung sich auf NRW, bzw. auf Gruppierungen, welche aus NRW kommen. Zeitlich begrenzen wir die Thematik von den Anfängen des Bergbaus bis zum Beginn des 20. Jh.
Aber nicht nur das Thema Kohle, das Schwarze Gold des Reviers, wird bearbeitet werden, sondern auch die Erzgewinnung und die Verarbeitung in anderen Revieren (Sauer- und Siegerland sowie der Eifel).
Während der Tagung haben Sie natürlich die Gelegenheit das Besucherbergwerk Nachtigallstollen zu befahren.
Bitte halten Sie sich über die Homepage auf dem Laufenden: http://www.bgvr.org/tagung/
Dort finden Sie alle weitere Informationen betr. Anmeldung, Tagungsgebühr usw.
Ein Tagungsband ist geplant.
Sie selbst erforschen auch die Montangeschichte und möchten sich und Ihren Verein im Tagungsband vorstellen? Nehmen Sie bitte dazu Kontakt mit uns auf, wir freuen uns über Ihre Meldungen.
Glück auf!
BGVR e.V. / LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall / GeoPark Ruhrgebiet e.V.
Ausstellungsankündigung: Von Leistung, Leid und Leidenschaft
Ausstellungsankündigung
Von Leistung, Leid und Leidenschaft
Bergbau-Geschichten nicht nur aus Schlesien
Oberschlesisches Landesmuseum: 14. Oktober 2012 bis 7. April 2013
Eröffnung: Sonntag, 14. Oktober 2012, 15 Uhr
Schlesiens Geschichte, die Wirtschaft und seine Menschen sind über viele Jahrhunderte mit dem Bergbau verbunden gewesen. Eine wichtige Rolle spielte nicht nur das „schwarze Gold“ – die Kohle. Basalt, Granit, Sandsteine und Marmor, Kies, Kalkstein, Sand und Ton, Eisen- und Kupfererze, Chrysopras und Nephrit zeugen vom geologischen Reichtum der Bodenschätze. Tone und Kaolin – das „weiße Gold“ – waren ausschlaggebend für die Herstellung von Fayence, Keramik und feinem Porzellan.
„Von Leistung, Leid und Leidenschaft – Bergbau-Geschichten nicht nur aus Schlesien“ ist eine Ausstellung, die die Beziehungen der Menschen zu den Bodenschätzen bzw. zum Bergbau betrachtet. Bergbau ist mehr als nur ein Wirtschaftszweig, der den Menschen zu Lohn und Brot verhilft. Die steigende Nachfrage nach Energie und Rohstoffen rückte den Montansektor immer mehr in den Fokus von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Gesellschaft. Je nach sozialem Rang und beruflicher Stellung brachten sich viele Menschen engagiert, eigennützig oder zwangsläufig im Bergbau ein.
Die Geschichte des Bergbaus in Schlesien ist eine Geschichte von Innovationen, Macht und Reichtum sowie von Entbehrung und Versehrtheit. Bergbaugeschichte als Verbindung und sogar als Einheit von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kultur sowie als kulturelle Inspiration und soziale Identifikation deutet die Dynamik des Bergbaus und seinen Einfluss auf alle Lebensbereiche an. Bergbau prägt und ist zugleich ein wesentlicher Teil der Geschichte dieser Region und des Selbstverständnisses der dort lebenden Menschen.
Zehnmal so große Lagerstätten wie im Ruhrgebiet und diese qualitativ hervorragend hat der Kohlebergbau Oberschlesiens aufzuweisen. Diese Erfolgsgeschichte fordert zur Verbindung und der vergleichenden Betrachtung mit dem anderen großen Revier Preußens bzw. Deutschlands heraus. Schwierige geologische, geographische und politische Gegebenheiten verlangten seit dem 18. Jahrhundert außergewöhnliche Anstrengungen findiger Persönlichkeiten. Ihre klugen Entscheidungen sowie zukunftsorientierte Maßnahmen haben das oberschlesische Industriegebiet lange Zeit zu einem der größten europäischen Zentren der Montanindustrie gemacht. Montanunternehmer wie Karl Godulla und Franz Graf von Ballestrem stehen darum neben königlichen Bergbeamten wie Friedrich Wilhelm Graf von Reden und Rudolf von Carnall. Denn nur die geeignete Bergordnung, die Ausbildung in der Bergakademie, technische Innovation, z. B. der früheste Einsatz von Dampfmaschinen in Preußen sowie weitere beispielhafte Leistungen, ließen diese rasche Entwicklung zu. Doch es gab auch dunkle Seiten, die die Menschen bedrückten und auf ihnen lasteten. Schwere Arbeitsbedingungen, Grubenunglücke und schadstoffbelastete Umwelt sind die Kehrseiten rücksichtsloser industrieller Dynamik.
Die Ausstellung ist durch eine neue und gesamtheitliche Sicht geprägt. Ausgehend von den Rohstoffen und ihrer Entstehung wird der Besucher mithilfe eines Zeitstrahls durch die verschiedenen Abteilungen geleitet. Der Weg führt von den Anfängen des Bergbaus in Schlesien, über die preußische Zeit ins moderne Industriezeitalter bis hin zum längst noch nicht abgeschlossenen Strukturwandel. Mit vielen Objekten, historischen Dokumenten und Fotografien werden technisches Know-how, wichtige Hütten und Gruben, bedeutende Bergbaupioniere, Industriemagnaten, Direktoren und Minister anschaulich in Szene gesetzt. Besonders für die jüngeren Besucher ist die schwere Schichtarbeit eines Bergmanns kaum mehr vorstellbar. Eine eigene Abteilung rekonstruiert deshalb einen Arbeitstag im Leben eines Bergmannes mit sämtlichen Abläufen unter- und übertage, charakteristischen Werkzeugen, Kleidungsstücken und anderen Bergbaurealien. Aufgezeigt werden die Gefahren des Bergbaus, Sicherheit und Rettungsmaßnahmen, Entlohnung, Krankheiten und Streik. Und wo ging ein Bergmann untertage zur Toilette? Auch auf diese Frage gibt die Ausstellung eine Antwort.
Die schwierigen Lebensbedingungen lassen sich auch in den Wohnstätten, Kunstwerken und Traditionen erkennen. In vielen Festen, Liedern und religiösen Traditionen wird heute die montanindustrielle Vergangenheit lebendig gehalten. Eine wichtige identitätsstiftende Rolle spielt die Industriekultur. So werden auf der Route der Technikdenkmäler immer mehr dieser industriegeschichtlichen Zeugnisse in der Woiwodschaft Schlesien für Touristen zugänglich gemacht.
Schirmherren der Ausstellung sind der Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Garrelt Duin und der Marschall der Woiwodschaft Schlesien Adam Matusiewicz. Das Projekt ist Bestandteil des Arbeitsprogrammes 2012 im Rahmen der Gemeinsamen Erklärung zur Partnerschaft von Nordrhein-Westfalen und Schlesien.
Lassen Sie sich überraschen und anregen von einer vielgestaltigen Präsentation. Sie leitet über in das 30. Jubiläumsjahr des seit 1983 erfolgreich für Schlesien tätigen Oberschlesischen Landesmuseums.
Information und Kontakt:
Oberschlesisches Landesmuseum
Bahnhofstr. 62, 40883 Ratingen
Tel: 0 21 02 / 96 50, Fax: 965 400
e-Mail: info@oslm.de / Internet: www.oslm.de
Öffnungszeiten: di – so, 11 – 17 Uhr, mo geschlossen
Tag der Heimatgeschichte 31. März 2012 Annaberg-Buchholz
Tag der Heimatgeschichte
am 31. März 2012, ab 9.30 Uhr
im Kulturzentrum Erzhammer Annaberg-Buchholz
Vorträge:
Reinhardt Unger spricht zu den Wirren des Dreißigjährigen Krieges,
Prof. Wolfgang Lorenz wird neuere Forschungsergebnisse zu den
verwandtschaftlichen Beziehungen der Montanunternehmerfamilien vorstellen,
Peter Herschel beschäftigt sich mit den Herrschaften am Pöhlberg.
Ausstellungen:
Gewappnet mit Grubenlampe und Gezähe – Bergbau und Hammerwerke
im Spiegel der Heraldik
Stammbaum, Stammtafel und Stammreihe – Genealogische Tafeln aus Annaberg und Umgebung
Literaturbörse
mit heimatgeschichtlichen, bergmännischen und genealogischen Publikationen.
Über Ihren Besuch würden wir uns freuen.
Der Eintritt ist frei.
Die Annaberger Heimatforscher
Jahresprogramm Freudenstein e.V. 2012
<td >Termin<td >Vortrag / Veranstaltung<td >Referent
| 27. Januar | Rechenschaftsbericht und Wahl | Vorstand |
| Steinkohlenbergbau Freital-Gittersee Werk Willy Agatz 1955 bis 1989 | Dr. Silvio Stute FTL | |
| 24. Februar | Himmelsfürst Fdgr. BED Wiederauffindung der Silberfundtafel im Teich Flachen | M.Dietrich, Th.Maruschke BED |
| 30. März | Montanarchäologie in Sachsen – Ausgewählte Projekte des Landesamtes für Archäologie seit 2009 | Frau Dr. Christiane Hemker LfA |
| 27. April | Goldmacherei in Freiberg | Gabi Meißner |
| 25. Mai | Aktueller Stand der Aufwältigungsarbeiten im Altbergbau des Beerberger Revier / St. Andreasberg | Dr. Wilfried Lißmann Göttingen |
| ein Wochenende im Juni | Exkursion nach Graupen, Befahrung Barbara Stollen (Sn, W, Mo, Pegmatit) | OHo, Richard |
| sowie eines Altbergbaustollens (Sn) 16.-19. Jh. Anschließend Grillen | ||
| Juli – August | Sommerpause ( 22. Juli Bergstreittag) | |
| 28 September | Emanuel Erbstollen Rheinsberg, Geschichte | Klaus Richter FG |
| 26. Oktober | Resüme: Sanierung des Tiefen Hilfe Gottes Stollen in Zinnwald Erkenntnisse zum Altbergbau | Dr. Reiner Sennewald FG |
| 15. Internationaler Bergbauworkshop in Bad Bleiberg A | Montanhistorik.de | |
| 30. November | Geologie und Bergbau im Pöhlaer Revier (Westerzgebirge) | Dr. Axel Hiller Lößnitz |
| Dezember | Mettenschicht nach Bedarf oder Angebot | |
| Beginn 20.00 Uhr Hängebank Beschert Glück Fundgrube | ||
Freudenstein e.V. Halsbrücke – Jahresprogramm 2010
29. Januar
Jahresvollversammlung, (das Jahresprogramm gilt als schriftliche Einladung)
Holger Lausch, Halsbrücke
Bergbau Gelbe Birke Fundgrube bei Schwarzenberg
Bergbaugeschichte, Geologie, Mineralien, Fotodokumentation 1985 bis 2006
26. Februar
Volkmar Scholz, Freiberg
Mittelalterlicher Bergbau in Dippoldiswalde 12. und 13.Jh
Dokumentation im Rahmen von Sanierungsarbeiten des Oberbergamtes Freiberg
26. März
Reiner Sennewald, Freiberg
Einblicke Finnetunnel bei Eckertsberga
Vortrieb mit Vollschnittmaschinen
30. April
Sven Schreiter, Obergebirge
St. Briccius Die Spanier Gruben
Aufwältigung, Dokumentation, Fotos der letzten beiden Jahre
28. Mai
Silvio Stute, Freital
Steinkohlengewinnung im Raum Freital
Mit historischen Fotografien von über und unter Tage
Samstag 26. Juni
Thomas Liebisch, Schwarzenberg
Befahrung der Grube Gottes Geschick
mit anschließendem Grillen und Bergbier
Eigene Ausrüstung erforderlich, Stiefel, Helm, Geleucht, Umkostenbeitrag
Treffpunkt und Uhrzeit werden rechtzeitig bekanntgegeben
Juli und August Sommerpause
Juli Bergbauworkshop St.Andreasberg/Harz Grube Roter Bär
September Montanarchäologieworkshop in Dippoldiswalde Sächsisches Amt für Denkmalpflege
24. September
Jens Pfeifer, Freiberg
Bergbaugebiet Cornwall ein Exkursionsbericht
29. Oktober
Marco Drechsel, Dresden
Bergbau in Mexico ein Reisebericht
Bilder von über und unter Tage aus mehreren Reisen zusammengestellt
26. November
Dr. Klaus Erler, Berlin
Reise zu den tiefsten Bergwerken der Welt
Goldbergbau in Südafrika
Dezember unter Vorbehalt
Unsere monatlichen Fachabende finden am letzten Freitag im Monat im Huthaus von Beschert Glück in Zug statt. Einlass 19.00 Uhr, Beginn 20.00 Uhr
Beiträge und Spenden können auf unser Konto überwiesen werden.
BLZ: 85050300/ Ostsächsische Sparkasse KoNr: 4201497602
Kolloquium: 175 Jahre Erfindung des Drahtseils 22. Juli 2009
„Es käht su racht hibsch!"
Kolloquium: 175 Jahre Erfindung des Drahtseils
am Mittwoch, 22. Juli 2009
Drahtseile sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Diesen Erfolg hätte sich Oberbergrat Albert im Jahr 1834 wohl kaum träumen lassen. Sein berechtigter Stolz richtete sich nur auf die Lösung eines brennenden, schon Existenz bedrohenden Problems im Bergbau. Am 22. Juli 1834 meldeten die Verantwortlichen der Grube Caroline stolz den erfolgreichen Betrieb eines erstmalig in ganzer Schachtlänge eingehängten Drahtseiles. Mit dem Kolloquium ist beabsichtigt, an die größte Erfindung zu erinnern, die Menschen des Harzer Bergbaus je hervorgebracht haben.
Dr. Wilfried Ließmann, Göttingen:
Eisenketten contra Hanfseile; die Entwicklung der Schachtförderung im Oberharzer Bergbau vor 1834
Hans-Heinrich Hillegeist, Göttingen:
Die Drahthütte der Königshütte in Lauterberg- Grundlage für die Drahtseilherstellung
Wolfgang Lampe, Clausthal-Zellerfeld:
Alberts Aufzeichnungen in der heißen Phase seiner Erfindung
Jens Kugler, Freiberg Sa.:
Die Einführung der Eisendrahtseile beim sächsischen Bergbau
Prof. Dr. Friedrich Balck, Clausthal-Zellerfeld:
Oberbergrat Albert als Entwickler in der Prüftechnik
Dr. Christoph Bartels, Bochum:
Die Verbreitung des Drahtseils im europäischen Bergbau nach 1834
Dr. Winfried Sindern, Bochum:
Stahldrahtseile – bewährte Leistungsträger von Schachtförderanlagen
Roland Verreet, Aachen:
Das Drahtseil im 21. Jahrhundert
Prof. Dr. Peter Dietz, Clausthal-Zellerfeld:
Das mechanische System Seil-Seiltrommel – Forschungen am Institut für Maschinenwesen.
Ort: Aula der Technischen Universität Clausthal
Zeit: 10.00 Uhr – ca. 16.00 Uhr
Während der Veranstaltung stehen Getränke zur Verfügung; mittags wird ein Imbiss gereicht. Wir bitten um Verständnis, wenn hierfür und andere organisatorische Aufwendungen eine Teilnahmegebühr von 20,-€ erhoben wird (zu entrichten bei der Ankunft im Tagungsbüro).
Auf der Veranstaltung werden die Vorträge als Begleitheft vorliegen und können erworben werden.
Anmeldungen an
Niedersächsisches Bergarchiv
An der Marktkirche 9
38678 Clausthal-Zellerfeld
email: wolfgang.lampe@nla.niedersachsen.de
Veranstalter:
- Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
- Niedersächsisches Bergarchiv
- Institut für Bergbau der TU Clausthal
- Fritz Süchting Institut für Maschinenwesen der TU Clausthal
- Harzverein für Geschichte & Altertumskunde e.V.
- Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V
- St. Andreasberger Verein für Geschichte und Altertumskunde e.V.
- Arbeitsgemeinschaft Harzer Montangeschichte
Veranstaltung: 10.05.2009 Spurensuche ehemaliger Bergbauanlagen
Am 10.05.2009 findet im Rahmen der Spurensuche der VHS Hannover eine Spurensuche der ehemaligen Bergbauanlagen zwischen Carlschacht, Mooshütten und Strutzbergstollen statt.
Dazu gibt es auch Einblicke in die Geschichte der Zeche Antonie und der Nachfolgeanlagen. Treffpunkt am 10.05.09 um 9.30 Uhr am Sportplatz Bantorfer Höhe OT Bantorf in Barsinghausen.
Kosten fallen keine an.
Diese Exkursion ist eine Zusammenarbeit von Eckard Steigerwald (Stadtarchivar in Barsinghausen) und Peter Mühr (GAG).
Neue Bildergalerie online
Neue Bildergalerie online: Markusstollen Bad Bleiberg
Der Markusstollen in Bad-Bleiberg ist auf der gesamten Länge mit Schlägel und Eisen aufgefahren. Er ist 460m lang. Fotografien von Herbert Preiml (www.bergbauverein-bad-bleiberg.at)