Veranstaltung: 10.05.2009 Spurensuche ehemaliger Bergbauanlagen
Am 10.05.2009 findet im Rahmen der Spurensuche der VHS Hannover eine Spurensuche der ehemaligen Bergbauanlagen zwischen Carlschacht, Mooshütten und Strutzbergstollen statt.
Dazu gibt es auch Einblicke in die Geschichte der Zeche Antonie und der Nachfolgeanlagen. Treffpunkt am 10.05.09 um 9.30 Uhr am Sportplatz Bantorfer Höhe OT Bantorf in Barsinghausen.
Kosten fallen keine an.
Diese Exkursion ist eine Zusammenarbeit von Eckard Steigerwald (Stadtarchivar in Barsinghausen) und Peter Mühr (GAG).
5. Altbergbau – Kolloquium „Untertagerettung“
Verehrte Montanhistorik-Freunde,
die Altbergbau-Kolloquien sind in den vergangenen Jahren zu einer Traditionsveranstaltung geworden. Mit einem bewährten Konzept wurden in Thüringen und im Erzgebirge interessante und erfolgreiche Veranstaltungen durchgeführt.
Das 5. Altbergbau-Kolloquium soll sich an diese Veranstaltungsreihe anschließen, jedoch wollen wir in diesem Jahr Bewährtes und Neues miteinander verknüpfen.
So wird es nur ein sehr kurzes Vortragsprogramm und dafür einen überwiegend praktischen Teil geben. Natürlich werden wir auch die Möglichkeit einer Befahrung bieten. Diese wird sich aber aus organisatorisch-zeitlichen Gründen auf die Anlagen des Lehrbergwerkes „Roter Bär" beschränken.
Wir freuen uns die Kameraden des Lehrbergwerkes für die Durchführung eines eher speziellen Kolloquiums begeistert zu haben, da für diese Veranstaltung die Bedingungen in Sankt Andreasberg geradezu ideal sind. Wir möchten uns an dieser Stelle schon jetzt für die Bereitschaft und die konstruktive Zusammenarbeit in der Planung und Vorbereitung der Veranstaltung recht herzlich bedanken.
Wir hoffen, ein interessantes, wenn auch problematisches Thema (welches man gern verdrängt) für das 5. Kolloquium ausgewählt zu haben und sehen interessanten. Erlebnisreichen Tagen entgegen.
Glück auf!
Friedhelm Cario / GAG
Termin: 15.-17. Mai 2009
Ort: Sankt-Andreasberg / Lehrbergwerk Roter Bär
Ziele: Die Teilnehmer sollen Grundwissen zum Ablauf eines Rettungswerkes vermittelt bekommen. Das Problembewusstsein zum Thema soll gestärkt werden. Im Ergebnis werden die Teilnehmer erkennen, das ein Rettungswerk notwendige Strukturen erfordert und eine weitere Fortbildung erforderlich ist.
Inhalt: Simulation eines einfachen Unfalls im Altbergbau mit Durchführung eines Rettungswerkes. Zur Rettung ist der Verunglückte durch eine längere horizontale Strecke mit leichten Hindernissen zu transportieren. Die medizinische Versorgung des Verletzten sollte erfolgen, wird aber keine besonderen Ansprüche an die Helfer stellen. Die Rettungsübung wird zweimal durchgeführt. In der ersten Übungssituation wird das gesamte Rettungswerk dem Zufall überlassen. Das Rettungsteam bildet sich aus den Teilnehmern (Bergfreunde mit einschlägiger Ausbildung und Fachwissen halten sich bitte zurück). Eine zweite Teilnehmergruppe bildet mit den Veranstaltern ein Beobachtungsteam. Den Beobachtern wird aufgetragen, die Situation, den Ablauf und Auffälligkeiten zu dokumentieren. Nach einer entsprechenden Auswertung erfolgt dann eine weitere Übung, in der wir jedoch dem Rettungswerk die notwendige Struktur geben.
Zeitplan:
Freitag 15.05.09
19:00 Uhr „Alte Post" Sankt Andreasberg
- Begrüßung der Teilnehmer
- Einführungsvortrag
- gemütlicher Abend mit Bildershow, Gegrilltem und Gerstensaft
Samstag 16.05.09
09:00 -12:00 Uhr „Alte Post" Sankt Andreasberg
weitere Vorträge zu den Themen:
- Befahrungssicherheit in der montanhistorischen Forschung
- Sicherheit in Besucherbergwerken
12:00 – 13:00 gemeinsames Mittagessen
13:30 – 18:00 Lehrbergwerk „Grube Roter Bär"
erster Übungsdurchlauf
18:30 – 19:00 „Alte Post" Sankt Andreasberg
Auswertung und Diskussion
anschließend Abendessen vom Grill mit Abendgestaltung
Sonntag 17.05.09
09:00 – 10:00 Lehrbergwerk „Grube Roter Bär"
zweiter Übungsdurchlauf und anschließende Diskussion
10:00 – 11:00 Demonstration eines einfachen Rettungswerkes mit Schachtrettung in SRT
anschließend Befahrungsmöglichkeiten im Lehrbergwerk
Mittagessen
Abreise
Unterkunft:
Wir bitten die Teilnehmer sich selbst um eine ihren Ansprüchen genügende Unterkunft zu bemühen. In Sankt Andreasberg steht eine große Auswahl von Unterkünften in jeder Kategorie zur Verfügung. Die Touristinformation ist hier zu erreichen:
http://www.sankt-andreasberg.de/impressum.php
Teilnehmergebühr:
Die Teilnehmergebühr beträgt 25,- €
Darin enthalten: Gegrilltes am Freitag abend
Mittagessen und Abendbrot vom Grill am Samstag
Mittagessen am Sonntag
(Getränke sind gesondert zu bezahlen)
Anmeldeschluß:
01.05.09
Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr, eine entsprechende Haftungsausschlusserklärung ist zu Beginn zu unterzeichnen.
5. Altbergbau – Kolloquium „Untertagerettung“
Verehrte Montanhistorik-Freunde,
die Altbergbau-Kolloquien sind in den vergangenen Jahren zu einer Traditionsveranstaltung geworden. Mit einem bewährten Konzept wurden in Thüringen und im Erzgebirge interessante und erfolgreiche Veranstaltungen durchgeführt.
Das 5. Altbergbau-Kolloquium soll sich an diese Veranstaltungsreihe anschließen, jedoch wollen wir in diesem Jahr Bewährtes und Neues miteinander verknüpfen.
So wird es nur ein sehr kurzes Vortragsprogramm und dafür einen überwiegend praktischen Teil geben. Natürlich werden wir auch die Möglichkeit einer Befahrung bieten. Diese wird sich aber aus organisatorisch-zeitlichen Gründen auf die Anlagen des Lehrbergwerkes „Roter Bär" beschränken.
Wir freuen uns die Kameraden des Lehrbergwerkes für die Durchführung eines eher speziellen Kolloquiums begeistert zu haben, da für diese Veranstaltung die Bedingungen in Sankt Andreasberg geradezu ideal sind. Wir möchten uns an dieser Stelle schon jetzt für die Bereitschaft und die konstruktive Zusammenarbeit in der Planung und Vorbereitung der Veranstaltung recht herzlich bedanken.
Wir hoffen, ein interessantes, wenn auch problematisches Thema (welches man gern verdrängt) für das 5. Kolloquium ausgewählt zu haben und sehen interessanten. Erlebnisreichen Tagen entgegen.
Glück auf!
Friedhelm Cario / GAG
Termin: 15.-17. Mai 2009
Ort: Sankt-Andreasberg / Lehrbergwerk Roter Bär
Ziele: Die Teilnehmer sollen Grundwissen zum Ablauf eines Rettungswerkes vermittelt bekommen. Das Problembewusstsein zum Thema soll gestärkt werden. Im Ergebnis werden die Teilnehmer erkennen, das ein Rettungswerk notwendige Strukturen erfordert und eine weitere Fortbildung erforderlich ist.
Inhalt: Simulation eines einfachen Unfalls im Altbergbau mit Durchführung eines Rettungswerkes. Zur Rettung ist der Verunglückte durch eine längere horizontale Strecke mit leichten Hindernissen zu transportieren. Die medizinische Versorgung des Verletzten sollte erfolgen, wird aber keine besonderen Ansprüche an die Helfer stellen. Die Rettungsübung wird zweimal durchgeführt. In der ersten Übungssituation wird das gesamte Rettungswerk dem Zufall überlassen. Das Rettungsteam bildet sich aus den Teilnehmern (Bergfreunde mit einschlägiger Ausbildung und Fachwissen halten sich bitte zurück). Eine zweite Teilnehmergruppe bildet mit den Veranstaltern ein Beobachtungsteam. Den Beobachtern wird aufgetragen, die Situation, den Ablauf und Auffälligkeiten zu dokumentieren. Nach einer entsprechenden Auswertung erfolgt dann eine weitere Übung, in der wir jedoch dem Rettungswerk die notwendige Struktur geben.
Zeitplan:
Freitag 15.05.09
19:00 Uhr „Alte Post" Sankt Andreasberg
- Begrüßung der Teilnehmer
- Einführungsvortrag
- gemütlicher Abend mit Bildershow, Gegrilltem und Gerstensaft
Samstag 16.05.09
09:00 -12:00 Uhr „Alte Post" Sankt Andreasberg
weitere Vorträge zu den Themen:
- Befahrungssicherheit in der montanhistorischen Forschung
- Sicherheit in Besucherbergwerken
12:00 – 13:00 gemeinsames Mittagessen
13:30 – 18:00 Lehrbergwerk „Grube Roter Bär"
erster Übungsdurchlauf
18:30 – 19:00 „Alte Post" Sankt Andreasberg
Auswertung und Diskussion
anschließend Abendessen vom Grill mit Abendgestaltung
Sonntag 17.05.09
09:00 – 10:00 Lehrbergwerk „Grube Roter Bär"
zweiter Übungsdurchlauf und anschließende Diskussion
10:00 – 11:00 Demonstration eines einfachen Rettungswerkes mit Schachtrettung in SRT
anschließend Befahrungsmöglichkeiten im Lehrbergwerk
Mittagessen
Abreise
Unterkunft:
Wir bitten die Teilnehmer sich selbst um eine ihren Ansprüchen genügende Unterkunft zu bemühen. In Sankt Andreasberg steht eine große Auswahl von Unterkünften in jeder Kategorie zur Verfügung. Die Touristinformation ist hier zu erreichen:
http://www.sankt-andreasberg.de/impressum.php
Teilnehmergebühr:
Die Teilnehmergebühr beträgt 25,- €
Darin enthalten: Gegrilltes am Freitag abend
Mittagessen und Abendbrot vom Grill am Samstag
Mittagessen am Sonntag
(Getränke sind gesondert zu bezahlen)
Anmeldeschluß:
01.05.09
Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr, eine entsprechende Haftungsausschlusserklärung ist zu Beginn zu unterzeichnen.
Seminar Rettung aus dem Seil 20.02.2009
20.-22.02.2009 fand in Banteln bei Alfeld (Leine) ein Seminar Rettung aus dem Seil statt.
Die Bilder dazu befinden sich hier:
http://www.untertage.com/cms/component/option,com_zoom/Itemid,32/catid,77/
20.-22.02.2009 Seminar Rettung aus dem Seil
Wir trainieren in einer alten Mühle. Es werden mehrere Übungsseile zur Verfügung stehen. Im Mühlenturm haben wir oben einen großen Boden, auf dem wir uns breit machen können.
Die Übungsstrecke kann über mehrere Etagen eingesehen werden, Hilfe oder auch Abbruch sind damit jederzeit möglich.
http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&ge … iwloc=addr
Teilnahmevoraussetzungen:
– Grundkenntnisse in SRT
– Spaß am gemeinsamen Üben
– Teamgeist
(schlecht gelaunte, Miespeter und andere unangenehme Zeitgenossen sollten lieber zum Skikurs gehen )
Ablauf:
Freitag – Anreise, Abendessen, Erfahrungsaustausch / Anreise auch Samstag bis 0900 möglich.
Samstag:
9.00 – kurze Einführung in die Technik der Rettung aus dem Seil (bekanntlich führen verschiedene Wege zum Ziel) – "Hängetrauma" was ist das?- Besonderheiten der Ersten-Hilfe nschließend an’s Seil.
Nach dem Abendessen optional,- Seil (wer noch nicht genug hat) – Befahrungsbericht natürlich mit Bildern
– offene Gesprächsrunde zum Themenkomplex Befahrungssicherheit/Altbergbaurettung"
Sonntag:
9.00 – Rettung aus dem Seil nach Zeit, ohne Hilfen, mit anschließender AuswertungMittagessen > tränenreicher Abschied
Kosten:
Verpflegung wird gemeinschaftlich organisiert , die Kosten auf die Teilnehmer aufgeteilt.
Unterkunft:
Biwak in der Mühle, für den Hausherren lassen wir den "Hut" rumgehen.
Anmeldung:
Die Anmeldung ist bis 15.02.2009 bei Friedhelm Cario per PN oder Mail möglich. Bitte keine Spaßanmeldungen.Was brauchen wir: Name und Tel. Nr.,
Was müssen die Teilnehmer mitbringen:
– eigene SRT-Ausrüstung
– Helm
– auch das normale Befahrungsgeleucht
– Biwakmaterial
20. – 22.02.2009 Seminar Rettung aus dem Seil
Das Seminar "Rettung aus dem Seil" findet vom 20. – 22.02.2009 im Weserbergland (indoor) statt.
Das Seminar umfasst die Aufgabenstellung wie man eine Verunglückte Person schnell, sicher und effizient aus dem Seil bergen kann. Ziel ist es einen sinnvollen Ablauf zu ermitteln und zu trainieren.
Das Seminar wendet sich an Teilnehmer mit SRT Erfahrung.
Interessenten wenden sich an: Friedhelm Cario oder Jens Meyer.
SAR Team – Kontakt / Mitarbeit
Wer Interesse an einer Mitarbeit am SAR Team hat, bzw. mal "schnuppern" möchte, der wendet sich bitte an Friedhelm Cario.
Zu erreichen über: KONTAKT
SRT Ausbildungswochende August 2008
Bilder vom Ausbildungswochende im August 2008 in Clausthal-Zellerfeld sind online.
Vielen Dank auch an dieser Stelle an den Museumsverein und die AG Rosenhof, speziell Jürgen Alich für den Support vor Ort. Ebenso besonders Danke an Björn Holm für die tatkräftige Unterstützung.
Das SAR-Team Konzept
Unfälle mit montanspäleologischem Hintergrund sind
eigentlich sehr selten. Trotzdem ist eine organisierte Hilfe erforderlich.
Aus etlichen Gesprächen und Diskussionen mit Einsatzleitern
von Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Bürgermeistern und auch zu den
Montanhistorik-Workshops zeigte sich immer wieder folgende Situation:
- niemand kennt eine organisierte Hilfeleistung
-
bei einem Notfall würden sich fast alle an die
örtlich zuständige Rettungsleitstelle oder die Polizei wenden, nur wenige an
die Höhlenrettungsorganisationen
-
die „normalen" Einsatzkräfte der Feuerwehren und
Hilfsorganisationen sind bei einem UT-Notfall fast immer überfordert. Das
beginnt bei ungeeigneter Ausrüstung und endet bei fehlender Erfahrung und
Ausbildung in diesem so speziellen Fall. (Dafür sind wir weder Ausgebildet,
noch Ausgerüstet… / O- Ton eines Wehrführers)
Das SAR-Team stellt
in erster Linie eine organisierte Form der Kameradenrettung in vielen Revieren
der Bundesrepublik dar.
Das SAR-Team erfüllt folgende Hauptaufgaben:
Die Mitglieder
übernehmen die Funktion einer „Meldestelle für UT- Notfälle" und leiten bei einem Hilfeersuchen
vernünftige Maßnahmen ein.
Das SAR-Team selbst kann folgende Leistungen erbringen:
- Suche nach vermissten Befahrern im Altbergbau
- Erstmaßnahmen der med. Versorgung
- Herstellen einer Kommunikation nach ÜT
- Fachberatung der Rettungskräfte vor Ort durch
Ortskundige
Die Mitglieder des SAR-Teams werden auf Grund der geringen
Einsatzstärke, in der Regel keine Rettungsaktion mit Patiententransport
durchführen können. Es wird dabei immer die Zusammenarbeit mit anderen
Rettungsmannschaften erforderlich sein.
Darüber hinaus ergeben sich folgende Tätigkeitsfelder:
- intensive Zusammenarbeit mit der HöRe-BaWü
-
Förderung des Sicherheitsgedankens bei den
Befahrern insbesondere durch: - Seminare zur Befahrungssicherheit / Erste-Hilfe
- Seminare SRT (Einseiltechnik)
Das SAR-Team sieht sich nicht als eine selbstständige „Rettungsorganisation"
an, vielmehr ist es die organisierte Selbsthilfe der montanspäleologisch
Interessierten.
Durch die
vielfältigen Kenntnisse der Bedingungen des Altbergbaus, der vorhandenen
Ausrüstung, der Ortskunde sowie der Kenntnisse der Bergbautechnik, Geologie und
Lagerstättenkunde ist das SAR-Team ein Berater der örtlichen Einsatzkräfte
und stellt somit ein Kompetenz-Netzwerk für den Altbergbau dar.
Mitglieder / Ortskunde / Einsatzgebiete
Ortskunde beinhaltet nicht zwingend, dass man jede Grube
kennt. Das ist in den meisten Revieren unmöglich, sondern eher, dass man zu
örtlichen Befahrern ausreichende Kontakte hat um eine ortskundige Person
einbeziehen zu können.
Eine Mitarbeit im
SAR-Team ist unabhängig von einer GAG-Mitgliedschaft.
Jedoch sollte eine Mitgliedschaft in der Bergwacht oder eine
Einzelmitgliedschaft bei der Höhlenrettung BaWü bestehen.
Alarmierung / Einsatzorganisation
Zur Alarmierung soll auf der GAG-Homepage eine Telefonliste
hinterlegt werden. Der Erste, der erreicht wird, nimmt die Meldung entgegen und
leitet die Alarmierung ein.
Die Personenalarmierung erfolgt über „GroupAlarm.de". Dazu
ist ein entsprechender Zugang für das GAG SAR-Team eingerichtet. Es entstehen
keine Grundgebühren für den Zugang, es können 10 Listen mit je 15 TN
eingerichtet werden.
Die Alarmierung kann über GroupAlarm.de, eine WAP-Adresse,
eine Trigger-SMS, per E-Mail oder per Telefonanruf ausgelöst werden.
Die Alarmierten können den Empfang bestätigen und
Zusatzinfos zurücksenden.
Die Ergebnisliste kann auf der GroupAlarm-Homepage
eingesehen, per Fax oder E-Mail zugestellt oder als Kurz-SMS empfangen werden.
Somit wissen wir auch, wer einsatzbereit ist.
Allen Mitgliedern wird die Alarmierungsberechtigung
zugewiesen, da man nie wissen kann auf welchen Wegen ein Hilfeersuchen gestellt
wird.
In der Alarmierungsnachricht wird ein entsprechender
Treffpunkt bekannt gegeben. Nachdem genügend Teammitglieder vor Ort sind kann
mit ersten Maßnahmen begonnen werden.
Alle Teammitglieder bringen ihr persönliches Material mit
ein. Da vorerst keine Personenrettung vorgenommen werden kann, sollte
ausreichend Material zur Verfügung stehen.
Durch jahrelange Untertageerfahrung stehen bei den einzelnen Mitgliedern zum
Teil erhebliche Ausrüstungsmaterialmengen zur Verfügung.
Zur Kommunikation stehen zusätzlich 3 Sätze Heulruftelefone
mit je 1.500m LFK zur Verfügung.
Das SAR-Team stellt sowohl eine Spezialgruppe der Bergwacht
Harz, als auch eine Spezialgruppe der Höhlenrettung BaWü für den Altbergbau
dar.
Mit der Verknüpfung der beiden anerkannten
Rettungsorganisationen erhält das SAR-Team eine offizielle Legitimierung in der
Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Behörden.
Osnabrücker Bergland – Eisenerzgrube Damme
- 1. Einleitung
- 2. Lagerstätte
- 3. Erkundung
der Lagerstätte - 4. Geschichte
der Grube Damme - 5. Literaturhinweise
1.
Einleitung
Etwa 35
nordöstlich von Osnabrück kommt zwischen den Orten Damme, Gehrde und Rieste ein
marin-sedimentäres Eisenerzlager der Oberkreideformation vor. Das in fünf
unterschiedlich großen Linsen mit einer Mächtigkeit von 2 – 7 m auftretende
Erzlager wurde nur in seiner größten Ausdehnung bei Damme bergmännisch
Abgebaut. Der Abbau erfolgte zwischen 1944 und 1967 mit einer Gesamtroherzförderung
von 9,2 Mio. Tonnen Eisenerz. Anfang 1960 war Damme die modernste Schachtanlage
in Deutschland. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde die Grube Damme am 31.03.1967
stillgelegt.
2. Lagerstätte
Bei den in Südoldenburg
vorkommenden Eisenerzen handelt es sich um ein marin-sedimentäres
Trümmereisenerzlager, welches aus Brauneisensteingeröllen und
mergelig-glaukonitischer Grundmasse besteht. Das 2 – 7 Meter mächtige Lager
tritt in fünf ungleich großen Erzlinsen im Bereich der ost-westlich laufenden,
35 km langen und 10 km breiten Dammer Oberkreidemulde auf. Das Liegende bilden
Tonsteine und Tonmergel der Unterkreide, welche häufig nicht abbauwürdige
Toneisensteingeoden enthalten. Das Hangende wird aus glaukonitischen, sandigen
Kalk- und Mergelsteinen des Ober-Campans sowie Schichten des Teritärs und
Quartärs gebildet.
Das
Erzlager entstand durch die Abtragung von Toneisensteingeoden aus den
Unterkreideschichten. Durch Umlagerungen gelangten die zu Brauneisenstein
oxidierten Geoden in den Brandungsbereich des Oberkreidemeeres, wo diese auf
Walnuss- bis Stecknadelkopfgröße zertrümmert, gerundet, poliert und in eine
glaukonitische Grundmasse eingelagert wurden.
3.
Erkundung der Lagerstätte
Erste
Probebohrungen in diesem Gebiet wurden zwischen 1910 – 1912 durch den
Oldenburgischen Staat und dem Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein
(Osnabrück) durchgeführt. Dabei wurde in rund 160 m Tiefe ein Eisenerzlager
festgestellt. Durch die Firma Anton Raky, Salzgitter, und der Ilseder Hütte
wurden die Untersuchungen zwischen 1918 bis 1925 fortgeführt. Zwar hatte man
durch die Auswertung der Bohrkerne wichtige Erkenntnisse über die
Schichtenfolge und Lagerungsverhältnisse bekommen, eine hinreichend
bergwirtschaftliche Bewertung war jedoch mangels weiterer Bohrungen nicht
möglich.
In Folge
der Autarkiebestrebungen des Deutschen Reiches begann im Jahre 1937 die
Gesellschaft zur Untersuchung Deutscher Eisenerzlagerstätten mbH (GEZUDE) mit
umfangreichen Untersuchungsbohrungen im Raum Damme, die bis 1942 andauerten und
deren Ergebnisse bereits 1939/40 zur Erschließung der Lagerstätte führten.
Anteil der Körner über 4 mm Größe im Campan-Eisenerz der Dammer Westlinse
Abb. aus THIENHAUS, R., FREITAG, K.-P. & SIMON, P. (1991)
4.
Geschichte der Grube Damme
Zum Betrieb
der geplanten Versuchsgrube gründete man am 1. Februar 1939 die Gewerkschaft
Damme (52 % Vereinigte Stahlwerke, 19 % Krupp als leitende Firma, 10 % Hoesch
und Klöckner sowie 7 % Mannesmann) welche 1952 von der Porta-Damme AG und ab
1963 von der Erzbergbau Porta -Damme GmbH übernommen wurde.
Etwa 2 km
NW von Damme wurde 1939 mit dem Abteufen des Schachtes Damme I begonnen. Der mit einem
lichten Durchmesser von 5,3 m ausgestattete und 282 m tiefe Schacht wurde bis
190 m im Gefrierverfahren abgeteuft und nach Abschluss der Teufarbeiten mit
einem Schachtscheider zur Bewetterung versehen. Im Jahre 1942 konnte mit dem
Aufschluss der Lagerstätte über einen 1.150 m langen Querschlag und einem
Versuchsabbau in streichendem Strebbruchbau begonnen werden. Doch wegen der
schlechten Bewetterungsmöglichkeiten durch nur einen Schacht sowie durch
kriegsbedingte Einflüsse wurden bis 1945 nur 5.348 t Roherz gefördert. Nach
Kriegsende wurde bereits im April 1946 der Grubenbetrieb wieder aufgenommen und
die Vorrichtungsarbeiten auf der 260-m-Sohle (-56 mNN) fortgeführt. In den
Folgejahren führte man verschiedene Abbauversuche durch so dass im Jahre 1952
bei einer Belegschaft von 248 Mann bereits 166.282 t Roherz gefördert wurden.
Eine weitere Produktionssteigerung war jedoch nur durch eine verbesserte
Bewetterung möglich. Im Jahre 1953 begann man etwa 144 m NE des ersten
Schachtes mit dem Abteufen des Schachtes Damme II. Mit der Niederbringung des
269,3 m tiefen und mit einem lichten Durchmesser von 4 m ausgestatteten
Schachtes wurde die Westrheinische Tiefbohr- und Schachtbau Gesellschaft
beauftragt. Nach dem Abteufen bei Anwendung des Honigmann-Verfahrens konnte der
Schacht am 12. Februar 1955 übergeben werden. Zum Transport von Großmaterial
wurde der Schacht mit einem zweietagigen Korb mit 3,3 x 1,5 m Grundfläche und
einer Traglast von 6 t samt Gegengewicht ausgestattet. Der Antrieb erfolgte
über eine aus zwei 15 und 100 kW Drehstrommotoren bestehende
Turmfördermaschine, welche in einem 21 m hohen Betonförderturm untergebracht
war. Aufgrund der unregelmäßigen Auslastung des als Material, Berge- und
(Zwischen-) Seilfahrtschacht dienenden Schachtes wurde dieser zur Einsparung
des Fördermaschinisten als halbautomatische Förderanlage ausgelegt. Untertage
war der Schacht II durch die 205-m-Wettersohle mit dem Schacht Damme I
verbunden. Bereits 1953/54 wurde über Schacht I ein modernes
Doppelbockfördergerüst errichtet. Der Schacht war mit einer doppeltrümigen,
dreietagigen Gestellförderung mit 6,6 t Nutzlast für eine Förderkapazität von
1.100 – 1.200 t/Schicht ausgestattet. Ebenso wurde die Erzaufbereitungsanlage
wesentlich erweitert und modernisiert.
Zur
damaligen Zeit war die Grube Damme die modernste Schachtanlage des
Eisenerzbergbaus in der Bundesrepublik Deutschland. Die höchste Fördermenge mit
913.946 t Erz bei einer Belegschaft von 906 Mann wurde auf der Grube im Jahre
1960 erzielt. Doch der allgemeine Niedergang des deutschen Eisenerzbergbaus,
Grund waren billige, hochwertigere Importerze aus dem Ausland, machte auch vor
der Grube Damme nicht halt. Zwar konnte die Stilllegung durch eine verbesserte
Nachaufbereitungsanlage und durch Rationalisierungsmaßnahmen im Grubenbetrieb
verzögert werden- den Niedergang abzuwenden war aber nicht mehr möglich. Am 31.
März 1967 wurde die Förderung auf Eisenerzgrube Damme eingestellt.
Förderzahlen und Belegschaft der Grube Damme Quelle: Jahrbuch des dt. Bergbaus |
4.1 Abbau
und Aufbereitung der Erze
Das
Erzvorkommen wurde durch die Schächte Damme I und II erschlossen, von denen aus
die 205-m-Sohle (Wettersohle) und die 260-m-Sohle (Hauptfördersohle)
ausgerichtet war. Von den Schächten verliefen im Liegenden des Erzes im
Unterkreideton Richtstrecken im Streichen nach Nordwesten und Südosten. Von
diesen Strecken aus wurde das Erzlager im Abstand von 300 – 700 m durch
Abteilungsquerschläge Richtung Südwesten aufgeteilt. Zur Vorrichtung wurden von
den Abteilungsquerschlägen in das darüber liegende Erzlager Hochbrüche
getrieben. Diese hatten einen Querschnitt von 7,8 m² und waren mit einem
Fördergestell zur Materialförderung, zur Fahrung mit Fahrten und mit einer
Sturzrolle für die Erze ausgestattet. Innerhalb der Lagerstätte erfolgte eine
streichende Unterteilung durch etwa 600 – 700 m lange Aufhauen in der Mitte der
ca. 600 m langen Bauabteilungen und eine flache Unterteilung durch 300 m lange
streichende Abbaustrecken, die im Abstand von 50 m auf beiden Flügeln von den
Abbaufeldern aus aufgefahren wurden. Diese Strecken wie auch die Richtstrecken
und Querschläge waren mit Streckenbögen ausgebaut. Ihr Vortrieb mit einer
Leistung von 80 m/Monat erfolgte mittels Abbauhammer, Schaufelarbeit und
Gummiförderband. Der Abbau der Erze erfolgte in 25 m langen Abbaukammern, die
zweiflügelig von den Aufhauen und von den streichenden Abbaustrecken
vorgetrieben wurden. Bei einer Erzmächtigkeit von 1,8 – 2,5 m betrug die
Kammerbreite etwa 8 m und bei einer Mächtigkeit von mehr als 2, 5 m etwa 5
Meter. Der Ausbau der Kammern erfolgte in dichtem Holzausbau mit polnischer
Türstockzimmerung. Nach dem Auserzen wurde der Holzausbau teilweise geraubt und
das Hangende zu Bruch geworfen. Zur Sicherung blieben in den Kammern während
des Abbaus 2 m breite Erzfesten stehen. Der Abbau erfolgte mittels Abbauhammer,
Schaufelarbeit und Gummiförderband. Die Arbeitsleistung betrug 11 – 12 t/MS bei
einem Abbauverlust von 25 – 30 %. Probleme ergaben sich beim Freilegen des
liegenden Tones durch den Erzabbau; durch Wasserzutritt in den Kammern und
Strecken quoll der Unterkreide-Tonschiefer (Hauterive) stark an und verursachte
einen starken Sohlendruck. So mussten monatlich 30 – 40 % der
Vorrichtungsstrecken nachgerissen oder umgebaut werden wozu allein 11 – 14 %
aller Schichten verfahren wurden. Der Abtransport der Erze erfolgte über
Gummiförderbänder in Abbaukammern, Strecken und Aufhauen in die Sturzrollen der
Hochbrüche, von wo aus die Erzmassen auf der Hauptfördersohle in
2-t-Förderwagen abgezogen wurden. Mittels Diesel- und Fahrdrahtloks wurden die
Erzwagen zum Schacht I transportiert, wo der Transport zu Tage erfolgte.
Die hohen
Kosten des Kammerbaues bei gleichzeitig sinkenden Erzpreisen führte ab Ende
der 1950er Jahre zu mehreren Versuchen, das Abbauverfahren zu verbilligen.
Zunächst wurde der Holzbau versuchsweise gegen Stahlstempel und Stahlkappen
ersetzt. Dies konnte nur teilweise durchführt werden, da die ersten drei
Ausbaureihen am Kammereingang aufgrund der langen Standdauer und die Felder
entlang der Erzfesten aufgrund des Stoßdrucks weiterhin aus Holz gebaut werden
mussten. Durch die klüftige Struktur der Hangendschichten konnte das Rauben des
Ausbaus nur unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und höherer Ausbauverluste
durchgeführt werden.
Seit
Aufnahme der Förderung hat es an der Grube Damme immer wieder Versuche gegeben,
das flözartige und flach gelagerte Erzlager im Strebbau abzubauen. Eine
unzureichende Verhiebsgeschwindigkeit, kaum leistungsfähige Abbaufördermittel,
nicht tragfähiger Ausbau und eine zu lange Standdauer durch ungenügende
Raubleistungen sowie zu große offene Strebräume führten zum Scheitern der
früheren Versuche. Ab 1961 bis zur Einstellung des Grubenbetriebes wurde eine
Reihe neuer Strebbauversuche unternommen. Erstes Ziel war die Einrichtung eines
mechanisierten Strebbruchbaubetriebes mit stempelfreien Stoß und Erprobung
eines Panzerförderers PF I in einem 60 m langen Streb. Der Abbaufortschritt
betrug tageweise 3,75 m, die Förderleistung 19 t M/S. Störungen des Förderers
durch das tonige Erz verringerten den Abbaufortschritt auf durchschnittlich 3 m
und die Förderung auf 16 t M/S. Der Abbaufortschritt erwies sich aber als zu
gering, da in der Standzeit die Stempel durch die Bruchbewegung des
Strebhangenden in die weichen Liegendschichten gedrückt wurden. Die Raubarbeit
des Ausbaus wurde dadurch so aufwendig, so dass trotz der guten Förderleistung
kaum wirtschaftliche Vorteile erzielt werden konnten. Weitere Versuche gab es
mit einem Walzenschrämlader der Fa. Eickhoff mit fester liegender Walze und
schwenkbarer Hangendwalze sowie schreitendem hydraulischen Rahmenausbau der Fa.
Klöckner-Ferromatik.
Die
mittels Kreiselwipper aus den Förderwagen entladenen Erze gelangten zunächst
über eine Rutsche in ein System aus zwei Flügelbrechern, die jeweils eine
Durchsatzleistung von 200 t/h hatten und die Erze auf eine Korngröße unter 200
mm vorzerkleinerten. Die Mittelzerkleinerung auf unter 40 mm Korngröße erfolgte
sodann in drei Systemen aus Prallbrechern mit einer Durchsatzleistung von je 80
-100 t/h. Die anschließende nassmechanische Aufbereitung des zerkleinerten
Erzes geschah in dreizelligen Läuterapparaten durch Klassierung nach der Masse.
Durch Schwerterwäschen und Schöpfradstufen wurde ein Vorkonzentrat von
Erzkörnern über 0,28 mm Größe ausgetragen, der Überlauf ging als Eisenarmer
Schlamm in die Klärteiche In der Nachklassierung wurde das Korn größer als 10
mm erneut in den Prallmühlen zerkleinert, während Erze mit einer Korngröße
unter 6 mm bereits fertiges Gut war. Das zerkleinerte Gut wurde in vierzelligen
Aufstromklassierern bei einem Trennschnitt von 0,45 mm angereichert. Bei der
Entwässerung während des Austragens im Bunker verringerte sich die Feuchtigkeit
des Konzentrats von 23 auf 10,5 %.
5. Literatur
FRICKE, K. (1954): Die
unterirdischen Lagerstätten. – Die Lagerstätten Niedersachsens und ihre Bewirtschaftung,
Bd. 5, 3. Abt.; Bremen.
HARTIG, G. (1955): Das Abteufen des Schachtes II der Schachtanlage Damme nach
dem Honigmann-Verfahren. -In: Glückauf, Bd. 91, H. 41/42, S. 1129 ff.; Essen.
HARTIG, G. (1960): Voll- und Teilautomatisierung von Schachtförderanlagen im
Erzbergbau, dargestellt am Beispiel der Förderanlage des Schachtes II des
Eisenerzbergwerks Damme. – In: Z. f. Erzbergbau u.
Metallhüttenwesen, Bd. 13, H. 7, S. 343 – 346; Stuttgart.
HARTIG, G. (1963): Technische und wirtschaftliche
Verbesserungen des Abbauverfahrens der Schachtanlage Damme. – In: Z. f.
Erzbergbau u. Metallhüttenwesen, Bd. 16, H. 10, S. 517 – 519; Stuttgart.
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